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Montag, 22. April 2024

Kommt der große Immobilien-Crash jetzt auch in der Alpenrepublik?

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Österreichs Immobilienmarkt ist seit Jahrzehnten stabil

Für Investoren war der österreichische Immobilienmarkt immer eine sichere und zuverlässige Anlagemöglichkeit. In den letzten Jahrzehnten konnten Investoren mit ziemlicher Sicherheit auf eine attraktive Rendite hoffen, wenn sie in private oder gewerbliche Gebäue investierten. Gleichzeitig waren immer genügend freie Immobilien auf dem Markt vorhanden, so dass auch hier keine Engpässe auftraten. Selbst in den Großstädten wie Wien und Salzburg war es relativ problemlos möglich eine Wohnung zu erwerben oder kurzfristig ein Büro mieten zu können. Wie stabil dieser Markt tatsächlich ist zeigte sich nicht nur in der Finanzkrise von 2008 sondern vor allem während der Corona Pandemie. Obwohl die Tourismusindustrie – und die Wirtschaft im Allgemeinen – von den Ereignissen schwer getroffen wurde gelang es dem Immobilienmarkt in Österreich relativ unbeschadet durch diese Krisen zu gelangen und weiterhin seine Stabilität zu bewahren. Doch jetzt könnte dieser Markt in naher Zukunft regelrecht implodieren.

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Die neuen Beschlüsse der EU haben Folgen für den europäischen Immobilienmarkt

Viele Analysten haben bereits seit Jahren darauf hingewiesen das sich in den europäischen Ländern eine regelrechte Immobilienblase gebildet hat. Nun droht genau diese zu platzen. Der Grund dafür liegt vorrangig in den Beschlüssen und Vorgaben der EU, die mit Hilfe von Sanierungsgesetzen dafür sorgen möchte, das Gebäude eine bessere Dämmung erhalten und weniger Energie verbrauchen.  Glücklicher Weise beeinflussen diese neuen Vorgaben den Immobilienmarkt in Österreich nur begrenzt den durch die hier vorherrschende Witterung sind viele Gebäude bereits mehr gedämmt wie in den EU-Richtlinien vorgesehen. Das trifft aber natürlich nicht auf alle EU-Länder zu. Und einige Länder nutzen die Möglichkeit, um Umweltgesetze und Vorschriften noch stärker und besser umzusetzen.

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Die Krise im Ausland belastet den österreichischen Immobilienmarkt

Eine solche Initiative fiel gerade in der Bundesrepublik Deutschland auf fruchtbaren Boden. Da bei unserem Nachbarn aktuell die Grünen mit in der Regierung sitzen wurden umgehend entsprechende Maßnahmen wie zum Beispiel das Heizungsgesetz auf den Weg gebracht. Das und die Vorgaben der EU führten zu plötzlichen hohen Investitionskosten bei den deutschen Immobilien und somit zu einem plötzlichen drastischem Wertverlust von teilweise bis zu 60%.  Aufgrund dieser Entwicklung versuchen gerade im gewerblichen Bereich immer mehr Vermieter die Preise deutlich zu erhöhen, um die sich abzeichnenden Investitionskosten bestmöglich abzufedern. Diese Mietpreiserhöhungen machen Deutschland aber für viele Unternehmen unattraktiv, so das sie in hohem Maße in die Alpenrepublik ausweichen.  So entsteht eine erhöhte Nachfrage, welche die Preise ansteigen lässt und für die heimische Wirtschaft zu einer echten Belastung werden kann. Denn erhöhte Mietpreise erhöhen die Kosten und somit die Wettbewerbsfähigkeit.

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