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Donnerstag, 6. Oktober 2022

HZA-BI: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Paderborn und des Hauptzollamts Bielefeld Drogenfund auf der A44 in Geseke

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Bielefeld (ots) –

Bereits in der vorletzten Woche kontrollierten Zöllner des Hauptzollamts Bielefeld, Kontrolleinheit Flughafen Reiseverkehr Paderborn/Lippstadt, einen PKW mit polnischem Kennzeichen, den sie aus dem fließenden Verkehr der Bundesautobahn 44, Fahrtrichtung Kassel, für eine zollrechtliche Kontrolle auf die Rastanlage Hellweg Süd geleitet hatten. Der osteuropäische Fahrzeugführer gab an, aus Belgien zu kommen und dass seine beiden ebenfalls aus Osteuropa stammenden Begleiter, die ihn über ein Mitfahrportal kontaktiert hätten, in Eindhoven sowie in Dortmund zugestiegen seien. Alle drei Insassen verneinten die bei Kontrollen immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln.
Da einer der Mitfahrer jedoch einen äußerst nervösen Eindruck machte, entschlossen sich die Beamten dennoch dafür, genauer hinzusehen und forderten die drei Männer auf, ihre persönlichen Gegenstände aus dem Kofferraum zu nehmen.
Bei der anschließenden Kontrolle eines schwarzen Rucksacks entdeckten die Zöllner darin einen in Folie verpackten Block mit gepresstem weißem Pulver, der in ein T-Shirt eingewickelt war.
Ein durchgeführter Drogentest ergab, dass es sich dabei um Kokain handelte.
Die weitere Kontrolle des PKW verlief negativ.
Das Gesamtgewicht der Betäubungsmittel betrug gut 1000 Gramm, was einem Straßenverkaufspreis von etwa 70.000 Euro entspricht.
Alle drei Insassen wurden vorläufig festgenommen und das Rauschgift beschlagnahmt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Bielefeld
Ralf Wagenfeld
Telefon: (0521) 3047-1095
E-Mail: ralf.wagenfeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Bielefeld, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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