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Dienstag, 4. Oktober 2022

ZOLL-M: Über eine Tonne Kokain in Aschaffenburg sichergestellt, drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

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Aschaffenburg München (ots) –

Größter Kokainfund Bayerns.

Pressemitteilung ergeht nach derzeitigem Stand der Ermittlungen.

Über eine Tonne und damit die größte in Bayern bislang sichergestellte Einzelmenge Kokain haben Fahnderinnen und Fahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern (GER) des Zollfahndungsamtes München und des Bayerischen Landeskriminalamtes am 16.06.2022 nach aufwändigen Maßnahmen in einem Seecontainer in Aschaffenburg sichergestellt. Kräften von Zoll und Polizei gelang darauf folgend, nach zeitintensiven sowie in vertrauensvoller und enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ergriffenen Folgemaßnahmen drei Tatverdächtige festzunehmen, als diese in den Morgenstunden des 21.06.22 dem Anschein nach versuchten, das Kokain aus dem Container zu bergen. Bei den mittlerweile in Untersuchungshaft befindlichen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Niederländer und zwei Marokkaner im Alter von 22 bis 45 Jahren mit Wohnsitz in den Niederlanden.

Das in Platten gepresste Rauschgift war in Säcken verpackt der legalen Fracht, in diesem Fall Medizinprodukten, zugeladen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam der Container aus der Dominikanischen Republik und gelangte über den Hamburger Hafen in das Bundesgebiet. Per Zug erfolgte der Weitertransport zum Containerterminal Aschaffenburg, wo die Ermittler den Container lokalisierten und das Rauschgift sicherstellen konnten.

Es wird davon ausgegangen, dass der Empfänger der Medizinprodukte von der brisanten Beiladung keine Kenntnis hatte.

Bei der über fünf Tage andauernden Einsatzlage unterstützen mehrere Spezialeinheiten der Polizei aus Hessen und Bayern die taktischen Maßnahmen der GER Nordbayern bzw. der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Nur durch die übergreifende, zügige Zusammenarbeit konnte dieser Ermittlungserfolg, die Sicherstellung des Rauschgifts und die Festnahme mutmaßlicher Tatverdächtiger, realisiert werden.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt München
Pressesprecher
Christian Schüttenkopf
Telefon: 089 5109 1660
Fax: 089 5109 1180
E-Mail: presse@zfam.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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