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Sonntag, 19. Mai 2024

ZOLL-M: 15 Liter flüssiges Amphetamin sichergestellt.

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München Raubling, Landkreis Rosenheim (Obb.) (ots) –

Ausschreibung stoppt mutmaßlichen Rauschgiftschmuggler.

Rund 15 Liter flüssiges Amphetamin, transportiert in einem Lastkraftwagen (LKW) mit slowenischer Zulassung, haben Beamte der Grenzpolizeiinspektion Raubling bei einer verdachtsabhängigen Kontrolle am 18.11.23 vorgefunden und sichergestellt. Das in zwei Kunststoffkanistern abgefüllte Rauschgift war zwischen Kartons der regulären Ladung, die aus Sammelgut wie zum Beispiel Elektroartikeln bestand, abgestellt worden. Der LKW, der seine Fahrt mutmaßlich in Rotterdam begonnen hatte, wurde auf der Bundesautobahn 8 in südlicher Fahrtrichtung Ausfahrt Wasserwiesen bei Raubling angehalten.

Die weiteren Ermittlungen übernahm die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Südbayern des Zollfahndungsamtes München und des Bayerischen Landeskriminalamtes.

Gegen den vorläufig festgenommenen 23-jährigen Fahrer, einen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein am 19.11.23 Haftbefehl wegen Verdachts der Einfuhr einer nicht geringen Menge von Betäubungsmitteln.

Ersten Untersuchungen des wissenschaftlichen Referats der Generalzolldirektion zufolge, handelt es sich bei der sichergestellten Flüssigkeit um sogenanntes Amphetaminöl. Aus der Gesamtmenge hätten nach weiterer chemischer Behandlung und Aufstrecken der dadurch gewonnenen Substanz schätzungsweise 50 Kilogramm Amphetamin für den Straßenverkauf hergestellt werden können.

Auf den Transport aufmerksam wurden Münchner Zollfahnder im Rahmen des internationalen Nachrichtenaustauschs. Nach Ausschreibung zur Fahndung gelangen das Aufbringen des LKWs, die Sicherstellung der ungewöhnlich großen Menge des Rauschgifts in nicht alltäglicher Erscheinungsform sowie die Festnahme des mutmaßlichen Rauschgiftschmugglers. Das in Kanistern, wie sie zur Aufbewahrung von destilliertem Wasser dienen, transportierte Rauschgift ist in flüssiger Form sehr ätzend und kann bei Berührung schwere Verletzungen nach sich ziehen.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt München
Pressesprecher
Christian Schüttenkopf
Telefon: 089 5109 1660
Fax: 089 5109 1180
E-Mail: [email protected]
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt München, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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