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Freitag, 2. Dezember 2022

ZOLL-H: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich, der Polizeidirektion Osnabrück und des Zollfahndungsamts Hannover: Mutmaßliche Drogendealer-Bande in Osnabrück festgenommen

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Hannover, Osnabrück, Aurich (ots) –

Durch Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamts Hannover sowie der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück konnten am 21.11.22 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Aurich als Zentralstelle für Betäubungsmittelstrafsachen drei mutmaßliche Drogendealer durch Spezialkräfte der Polizei in Osnabrück festgenommen werden.

Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Hannover und der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück führt seit über einem Jahr umfangreiche Ermittlungen gegen drei 45 bis 48 Jahre alte Männer aus Osnabrück. Sie stehen im Verdacht, im großen Stil mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben welches zuvor aus dem Ausland eingeführt wurde.

„Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um eine der konspirativsten Gruppierungen, gegen die in den letzten Jahren bei der GER Osnabrück ermittelt wurde. Deren Handeln hat jetzt ein Ende. Eine Drogendealer-Bande konnte zerschlagen werden“, so einer der Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift.

Durch bandenmäßige Zusammenarbeit sollen die drei Beschuldigten die Region Osnabrück sowie Bereiche im angrenzenden Nordrhein-Westfalen mit Kokain versorgt haben. Das Vorgehen der Bande war hierbei so professionell, dass ihr Handeln zunächst mehrere Jahre unentdeckt blieb, bis Zoll und Polizei ihnen dank akribischer Ermittlungsarbeit auf die Schliche kamen. Der 48-jährige Beschuldigte war für die Beschaffung des Kokains verantwortlich, das vermutlich aus den Niederlanden nach Deutschland eingeführt wurde. Die beiden 45 Jahre alten Mittäter verkauften das Betäubungsmittel an Abnehmer weiter und trieben Barmittel für weitere Geschäfte auf.

Am 21.11.22 erfolgte bei einer Übergabe von 300 Gramm Kokain in Osnabrück schließlich die Festnahme der drei Beschuldigten. Folgedurchsuchungen führten zum Auffinden weiterer Beweismittel. Die Ermittlungen dauern an.

Am heutigen Nachmittag fand die Vorführung beim zuständigen Richter des Amtsgerichts Aurich zwecks Anordnung einer möglichen Untersuchungshaft gegen die drei Beschuldigten statt.

Zusatzinformationen

Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift

Im Interesse einer wirksamen Bekämpfung der schweren Rauschgiftkriminalität – insbesondere in Erscheinungsformen der Organisierten Kriminalität – wurde die institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zoll durch die Einrichtung einer Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) etabliert.
Die GER ist eine aus Polizeivollzugs- und Zollfahndungsbeamten bestehende, auf Dauer angelegte Ermittlungs- und Einsatzorganisation.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zoll.de

Rückfragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Aurich
Staatsanwalt Jan Wilken
Telefon: 049 41 99 98 647
Mobil: 0160 / 91703325
Telefax: 049 41 99 98 696
E-Mail: staur-pressestelle@justiz.niedersachsen.de

oder

Polizeidirektion Osnabrück
Marco Ellermann
Dezernat 01 – Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0541-327-1024
Mobil: 0171-4157949
E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de

oder

Zollfahndungsamt Hannover
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
Julia Söllner
– Pressesprecherin –
Tel: 0511 / 8990 1004
Mobil: 0172 / 8893453

Tobias Steinführer
– Stellv. Pressesprecher –
Tel: 0511 / 8990 4310
Mobil: 0172 / 2579408

E-Mail: presse@zfah.bund.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt Hannover, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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