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Samstag, 25. Mai 2024

Tagung der zivilen Führungskräfte der Bundeswehr in Münster stand ganz im Zeichen der Landes- und Bündnisverteidigung sowie dem Faktor Zeit

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Münster (ots) –

Zu einer dreitägigen Tagung kamen die zivilen Führungskräfte der Bundeswehr zusammen – vergleichbar mit einer Kommandeurstagung von Seiten der Streitkräfte. Dabei ging es um aktuelle Herausforderungen im Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD; https://www.bundeswehr.de/de/organisation/infrastruktur-umweltschutz-und-dienstleistungen).

Neben dem Schwerpunkt Bauen und Infrastrukturbedarf, den der Verteidigungsminister vor kurzem selbst herausgehoben hat (Verteidigungsminister besucht das BAIUDBw (https://www.bundeswehr.de/de/organisation/infrastruktur-umweltschutz-und-dienstleistungen/aktuelles/baiudbw-spielt-eine-besondere-rolle-5677144)), standen insbesondere die Landes- und Bündnisverteidigung sowie der Faktor zeitliche Umsetzung bei allen Vorhaben auf der Tagesordnung.

Der Gastgeber, Prof. Dr. Roland Börger, als Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), stellte bei seiner Begrüßung der Dienststellenleiterinnen und -leiter seines Bereiches deshalb heraus: „Die Streitkräfte können ihren Auftrag nur wahrnehmen, wenn auch wir gut aufgestellt sind. Das gilt in Friedens- und insbesondere Krisenzeiten.“

Dabei gehören zur Landes- und Bündnisverteidigung nicht nur objektive Belange wie funktionierende Infrastruktur, die Sicherstellung der Verpflegung sowie Energie- und Wasserversorgung, sondern ebenso die Aktualisierung, Ausarbeitung und Übung von Krisenplänen sowie Lagebildern im Verbund – mit den Streitkräften, Landes- und Bundesbehörden.

Jeder dieser Punkte betrifft den Organisationsbereich IUD unmittelbar und ist durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wieder in den Fokus gerückt. Darüber hinaus spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle, die neue Sicherheitslage in allen betroffenen Bereichen aktuell zu bewerten.

Nach ausführlicher Betrachtung und Diskussion im Plenum blickt Prof. Dr. Börger optimistisch nach vorne: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und die Tagung hat gezeigt: wir ziehen an einem gemeinsamen Ende des Strangs und gehen die Herausforderungen direkt an! Mit diesem Team an Führungskräften und unserem hervorragend ausgebildeten Personal in der Fläche werden wir unsere Aufgaben stemmen. Wir sind einer der Bausteine, um Sicherheit mit zu produzieren.“

Mit diesem Hinweis nahm der Präsident die Worte der Bürgermeisterin der Stadt Münster, Angela Stähler, auf, die diese beim Empfang der Tagungsdelegation im Friedenssaal des historischen Rathauses Münster am 4. Oktober 2023 äußerte:

„Es ist mir insbesondere eine Freude, Sie in Zeiten, in denen in Europa kein Frieden herrscht, hier begrüßen zu dürfen, da Sie täglich Frieden produzieren.“

Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum IUD
Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der
Bundeswehr Fontainengraben 200
53123 Bonn
[email protected]
Original-Content von: PIZ Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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