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Mittwoch, 27. September 2023

Scheidung ohne Risiko: Stiftungspapst verrät, wie eine Familienstiftung im Trennungsfall das Vermögen beschützt

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Langenfeld (ots) –

Es ist wieder Scheidungszeit in Deutschland: zwischen März und August finden die meisten Trennungen statt und seit 2018 steigt auch die Scheidungsquote wieder – auf zuletzt über 40 Prozent. Und während viele Scheidungen fair ablaufen, verschwenden andere im Rosenkrieg ein Vermögen.

„Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit, sich wirksam davor zu schützen: Eine Stiftung, die das Vermögen verwaltet, ist im Streitfall komplett raus. Kein Wunder, dass so viele Unternehmerfamilien in Deutschland auf eine Stiftung setzen“, sagt Sascha Drache, Deutschlands Stiftungspapst. Er berät jedes Jahr bei Hunderten Stiftungsgründungen und ist Autor des Buches „Geheimwissen Vermögensschutz“. Er erklärt in diesem Beitrag, wann Stiftungen Sinn ergeben, wie sie funktionieren und in welchen Fällen sie das Vermögen wirksam absichern.

Finanzielle Konflikte infolge des Scheidungsprozesses

Laut aktueller Statista-Daten wurden im Jahr 2021 alleine in Deutschland rund 143.000 Ehescheidungen verzeichnet. Bei den meisten Scheidungen kommt es zu finanziellen Streitigkeiten zwischen den früheren Ehepartnern. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Scheidung von Amazon-Chef Jeff Bezos, der seiner Ex-Frau 38 Milliarden Dollar zahlen musste. Trotz des Scheidungsprozesses konnte Bezos noch für eine gewisse Zeit den ersten Platz auf der Forbes-Liste behalten, bevor er letztendlich von Elon Musk verdrängt wurde. Es dürfte jedoch auf der Hand liegen, dass nicht jedes Unternehmen die wirtschaftlichen Folgen einer Scheidung verkraften kann.

Eine mögliche Lösung besteht darin, einen Ehevertrag abzuschließen, der die Aufteilung des Vermögens im Falle einer Scheidung regelt. Dadurch bietet er gerade für Unternehmer eine gewisse Sicherheit. Es gibt jedoch auch einige rechtliche Nachteile, die bei der Gestaltung eines Ehevertrags berücksichtigt werden sollten. So akzeptiert das deutsche Gesetz zum Beispiel nicht alle Regelungen von Eheverträgen. Dadurch kann der Ex-Partner die Rechtsgültigkeit des Vertrags auch nach dessen Unterzeichnung anfechten. Außerdem kann ein Ehevertrag nur die aktuellen Verhältnisse der Ehepartner berücksichtigen. Wird ein Unternehmen erst nach der Eheschließung gegründet, kann es folglich passieren, dass die Aufteilung des Vermögens im Falle einer Scheidung unklar ist. Unangenehme Konsequenzen können die Folge sein.

Stiftung als Schutz vor Scheidungsfolgen

Letztendlich ist die Gründung einer Familienstiftung das einzige sichere Instrument, um das Vermögen erfolgreich vor finanziellen Auseinandersetzungen zu schützen. Denn durch die Stiftungsgründung werden die Nachteile eines Ehevertrags in Bezug auf das Vermögen vollständig beseitigt. Heirat und Scheidung haben auf das auf die Stiftung übertragene Vermögen keinen Einfluss. Das Vermögen bleibt also nachhaltig geschützt. Grund hierfür sind die rechtlichen Besonderheiten der Stiftung.

Eine Stiftung ist eine verselbstständigte Vermögensmasse mit eigenem Rechtsstatus. Das Vermögen, das in die Stiftung eingebracht wird, ist also von den persönlichen Verhältnissen des Stifters getrennt. Im Falle einer Scheidung bleibt das Stiftungsvermögen unberührt – es wird also nicht in den Vermögensausgleich einbezogen. Somit bietet eine Familienstiftung einen zuverlässigen Schutz bei etwaigen Streitigkeiten und finanziellen Konflikten im Trennungsfall. Das Vermögen bleibt langfristig im Sinne des Stifters erhalten – unabhängig von den Veränderungen innerhalb der Familie. Dennoch lässt sich das in der Stiftung enthaltene Vermögen vollständig kontrollieren. Für den Stifter eröffnen sich in der Folge enorme steuerliche und rechtliche Vorteile. Durch klare Abgrenzung dient die Stiftung als sicherer Tresor, der einen Zugriff von außen verhindert.

Über Sascha Drache:

Sascha Drache ist Experte für Stiftungsrecht. Er ist seit vielen Jahren im deutschen Stiftungsrecht unterwegs und gilt gemeinhin als der deutsche Stiftungspapst. Mit seiner Beratung in Sachen Stiftungsgründung unterstützt er den deutschen Mittelstand. Dabei begleitet der Experte seine Klienten über die gesamte Phase der Gründung hinweg und unterstützt sie dabei, die Stiftung auf einem festen Fundament zu errichten, um den Aufbau und Schutz des Vermögens langfristig sicherzustellen. Mehr Informationen dazu unter: https://www.ratgeber-stiftung.de/schlau-machen/.

Pressekontakt:
Ratgeber Stiftung
Inhaber: Sascha Drache

E-V-A-System


E-Mail: info@ratgeber-stiftung.de

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