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Samstag, 13. April 2024

HZA-OS: Osnabrücker Zoll deckt illegale Beschäftigung im Landkreis Osnabrück auf; Vier türkische Arbeitnehmer im beschleunigten Verfahren verurteilt

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Osnabrück (ots) –

Bei einer Baustellenkontrolle im Landkreis Osnabrück haben Zöllner der Osnabrücker Finanzkontrolle Schwarzarbeit am 19. Juli 2023 vier illegal beschäftigte Arbeiter angetroffen.

Die Ermittler wollten bei der Kontrolle überprüfen, ob alle Arbeitnehmer ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet worden sind, der Mindestlohn gezahlt wurde und ob ausländische Arbeitnehmer die entsprechenden Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitsgenehmigungen vorweisen konnten.

Dabei trafen die Beamten vier türkische Arbeitnehmer an, die mit Glasfaserarbeiten beschäftigt waren. Bei der anschließenden Personenüberprüfung stellten die Ermittler fest, dass die Männer keinen Aufenthaltstitel besaßen, der ihnen die Erwerbstätigkeit in Deutschland erlaubt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden die türkischen Staatsbürger vorläufig festgenommen und im Rahmen des Beschleunigten Verfahrens am 20. Juli 2023 dem Amtsgericht Osnabrück zur Hauptverhandlung vorgeführt.

Ein beschleunigtes Verfahren bezeichnet eine besondere Form des Strafverfahrens durch die Justiz. Es dient dazu, strafrechtlich relevante Sachverhalte mit einer einfachen Beweislage schnell und effektiv zu verhandeln.

Die Beschuldigten wurden zu einer Geldstrafe verurteilt.

Über die weiteren aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen der türkischen Staatsangehörigen entscheidet jetzt die zuständige Ausländerbehörde.

Die Ermittlungen gegen den Arbeitgeber der Beschuldigten dauern an.

1 Bilddatei: Quelle Hauptzollamt Osnabrück

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Osnabrück
Pressesprecher
Christian Heyer
Telefon: 0541-3301 – 1006
E-Mail: [email protected]
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Osnabrück, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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