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Mittwoch, 21. Februar 2024

HZA-MS: Marihuanahandel per Paketversand fliegt auf / Zollamt Coesfeld stellt knapp 500 Gramm Marihuana in Geschenkpaket sicher

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Münster (ots) –

Fast ein halbes Kilogramm Marihuana aus den USA hat das Zollamt Coesfeld in der vergangenen Woche in einem Paket entdeckt. Gegen den Empfänger mit Wohnsitz im Westmünsterland wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Zwei Zöllnerinnen hatten Pakete kontrolliert, die von ihren Empfängerinnen und Empfängern nicht abgeholt worden waren. Sie sollten nach der Kontrolle durch die deutsche Post zurück an den Absender geschickt werden. In einem Paket, das aus den USA stammte, stießen die beiden Zollbeamtinnen auf knapp 500 Gramm Marihuana.

„Ein solcher Aufgriff in einem Binnenzollamt ist relativ selten“, ordnet Daniel Gentes, Leiter des Zollamts Coesfeld, den Fund ein. „In der Regel werden diese Pakete bereits am Einfuhrflughafen oder in den Postverteilzentren aus dem Verkehr gezogen.“

Dass der Empfänger das als Geschenk deklarierte Paket im Wissen um seinen verbotenen Inhalt nicht abgeholt hatte, schützt ihn übrigens nicht vor einer Strafe: Der Zoll leitete gegen ihn ein Strafverfahren ein und stellte die Drogen sicher.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt in Essen mit Dienstsitz in Nordhorn übernommen. Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte der Fall erst jetzt veröffentlicht werden.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Münster
Verena John
Telefon: 0251/4814-1306
E-Mail: [email protected]
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Münster, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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