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Mittwoch, 5. Oktober 2022

HZA-BS: 22. Mai 2022- Internationaler Tag der biologischen Vielfalt / Zoll leistet wichtigen Beitrag zum Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen

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Braunschweig (ots) –

Um das Bewusstsein für die biologische Vielfalt und ihre Bedeutung für den Menschen zu stärken, haben die Vereinten Nationen den 22. Mai zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt ausgerufen.

Die Arbeit des Zolls trägt maßgeblich zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Arten bei. Zum Schutz der Tiere und Pflanzen überwacht der Zoll die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im internationalen Warenverkehr. Rund 5.600 Tierarten und 30.000 Pflanzenarten unterliegen diesem besonderen Schutz. Artgeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die verbotswidrig ein- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Dabei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Wegen transportiert werden.

Im vergangenen Jahr wurden die Zöllnerinnen und Zöllner bundesweit über 1.100 Mal fündig und beschlagnahmten knapp 138 Kilogramm sowie über 88.000 Stück Tiere und Pflanzen oder daraus hergestellte Objekte.

Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai ruft das Hauptzollamt Braunschweig daher dazu auf, unbedingt auf geschützte Tiere und Pflanzen zu verzichten. Nur wenn die Nachfrage ausbleibt und es somit keinen Markt mehr für diese Waren gibt, wird auch der zerstörende Handel mit seltenen Tieren und Pflanzen aufhören.

„Wilderei und die Ausrottung von Pflanzen und Tieren geschieht heute nicht mehr nur unmittelbar mit Pestiziden und Gewehren, sondern mittelbar auch per Mausklick: exotische Lieferungen aus dem Internet. Auch darum ist es wichtig, dass der Zoll Postsendungen aus fernen Ländern kontrolliert“, erklärt Zollamtmann Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig.
Manche Internetsendungen bedrohen aber auch ganz konkret die heimische Pflanzenvielfalt: „Wenn bestimmte Mittel in Deutschland oder der EU aus dem Handel genommen werden, sollte nicht der erste Gedanke des Gartenfreundes sein: Was kostet denn der Versand aus China oder den USA? Sondern: gibt es umweltfreundlichere Alternativen?“, macht Pressesprecher Löhde im Bezug auf Unkraut- und Schädlingsvernichtungsmittel deutlich, denn auch deren Einfuhr wird vom Zoll geprüft.

Für die anbrechende Urlaubssaison hat Löhde noch eine Bitte: „Verzichten Sie bitte auf Muscheln oder Korallen als Souvenirs. Auch wenn Sie mit ihnen vermutlich weniger Mitleid haben als mit Babyaffen oder Zwergschildkröten – sie können genauso geschützt und vom Aussterben bedroht sein“

Weitere Informationen zum Artenschutz finden Sie auf der Website www.artenschutz-online.de und auf unserer Website www.zoll.de unter anderem im Bereich „Reisen“.

Rückfragen bitte an:

Kontakt für Medienvertreter:

Hauptzollamt Braunschweig
Pressesprecher
Andreas Löhde
Telefon: 0531/1291-1016
Fax: 0531/1291-9102
E-Mail: Presse.HZA-Braunschweig@Zoll.Bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Braunschweig, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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