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Sonntag, 2. Oktober 2022

HZA-KR: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Krefeld ermittelt gegen 8 Arbeitnehmer mit gefälschten Identitäten

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Krefeld (ots) –

In den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages führten im Auftrag der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Mönchengladbach insgesamt 65 Einsatzkräfte des Zolls, der Bundespolizei und der Landespolizei Maßnahmen bei einem in Mönchengladbach ansässigen Logistikunternehmen durch, um die wahren Identitäten der dort beschäftigten und im Verdacht stehenden Personen aufzudecken. Das betroffene Unternehmen unterstützte die laufende Einsatzmaßnahme und arbeitete im gesamten Verlauf einvernehmlich mit den Einsatzkräften zusammen.

Anlass der Ermittlungen sind Erkenntnisse aus zahlreichen, anonymen Hinweisen und anschließender Informationsverdichtung.

Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen 8 Personen mit afrikanischer Herkunft, die sich durch überlassene oder gefälschte Ausweisdokumente einen legalen Aufenthalt und eine legale Arbeitsaufnahme in Deutschland verschafft haben. Sie wurden mit diesen Identitäten im Unternehmen eingestellt und gingen somit einer regulären Beschäftigung nach.
„Tatsächlich lag bei den angetroffenen Personen weder eine Aufenthalts-, noch eine Arbeitserlaubnis vor. Somit waren sie „illegal“ aufhältig und beschäftigt“, so Diana Hommes, Sprecherin des Hauptzollamtes Krefeld.
Daher besteht der Verdacht des illegalen Aufenthalts, des Ausweismissbrauchs, der Urkundenfälschung und des Arbeitens ohne Arbeitsgenehmigung.
Die Zöllner* innen führten gemeinsam mit den Beamten der Bundespolizei die Überprüfung der vorgelegten Ausweisdokumente, einen Lichtbildabgleich sowie die Identitätsfeststellung durch.
Im Anschluss wurden die verdächtigen Personen zur weiteren Klärung vernommen.
Bei einer Person liegen Erkenntnisse vor, dass diese bereits seit mehreren Jahren illegal aufhältig ist.
Gegen alle Personen wurden ausländerrechtliche Maßnahmen eingeleitet.
5 Personen wurden vorläufig festgenommen und drei Personen an die Ausländerbehörde übergeben.

Die Ermittlungen dauern noch an.

Weitere Informationen und Einzelheiten zum derzeitigen Ermittlungsstand können nicht veröffentlicht werden, da hierdurch das Ermittlungsverfahren erschwert oder gefährdet werden könnte. Nach der Güterabwägung zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit und dem Persönlichkeitsrecht der beschuldigten Personen sowie dem betroffenen Unternehmen hinsichtlich der Unschuldsvermutung können derzeit zum Sachverhalt auch keine weiteren detaillierteren Auskünfte erteilt werden.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Krefeld
Diana Hommes
Telefon: 02151-850 10600
E-Mail: presse.hza-krefeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Krefeld, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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